Während ausgefallene Kühlkonstruktionen für CPUs bereits zum guten Ton gehören, sind Grafikkarten Moddings erst richtig im Kommen. Gerade bei PC-Spielern werden diese immer beliebter. Neue Computerspiele erfordern immer schnellere und teurere Grafikkarten, ohne die viele Games nicht mehr funktionieren. Der Reiz, die Leistung der eigenen Grafikkarte durch einen höheren Takt des Grafikprozessors zu verbessern, steigt damit.

 

Die bekannten Hersteller wie z.B. ATI und Nvidia bieten Tools und Treiber an, mit denen sich bereits ab Haus eine Übertaktung realisieren lässt. Der GPU und Speichertakt lässt sich damit bequem und häufig auf eigenes Risiko steigern.

 

Die zusätzlich anfallende Abwärme kann von den kleinen Lüftern, die der Hersteller aufsetzt, meist nicht abgeführt werden. Hier bietet sich ein Grafikkarten Modding an. Kupferkühler, große Lüfter oder sogar Wasserkühlungen sorgen nach etwas Handarbeit für die nötige Kühlung der Grafikkarte oder eine Senkung des Geräuschpegels.

 

In der Regel unterscheiden sich diese Lösungen durch den Platzbedarf. Sogenannte Single-Slot Kühlungen belegen den Platz eines Steckplatzes im Gehäuse. Größere und damit meist auch effektivere Kühlungen belegen 2 Slots und verdecken damit oft den benachbarten Steckplatz.

 

Bunte Kühlkörper, Plastikverkleidungen und LED gehören zum guten Ton beim Grafikkarten Modding. Viele Hersteller bieten bereits ab Haus übertaktete Karten mit besonders aufwendigen Kühlsystemen an. Häufig tragen diese Namenszusätze wie „overclocked“.